
VLC Remote
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App-Details
- Version
- 5.60 (5138)
- Aktualisiert am
- Lizenz
- 3,19 €
- Downloads
- 50.000+
- Entwickler
- Hobbyist Software Ltd
- Kategorien
- Videoplayer & Editors
- Plattform
- Android
Screenshots








Analyse von AppCompare
Wer VLC auf dem Computer nutzt und trotzdem nicht ständig zur Tastatur laufen möchte, findet in VLC Remote eine sehr klar ausgerichtete Lösung. Die App verwandelt das iPhone oder Android-Gerät in eine Fernbedienung für den VLC Media Player auf Mac, PC oder Linux. Ich finde gerade diese Konzentration angenehm: Sie will kein zweiter Videoplayer sein und auch keine komplette Medienzentrale ersetzen, sondern die Bedienung des bereits vorhandenen VLC-Players aus der Entfernung erleichtern.
Das klingt zunächst nach einer kleinen Bequemlichkeit. Im Alltag macht es aber einen spürbaren Unterschied, ob ich zum Anhalten eines Films aufstehen, die richtige Taste auf einer Funktastatur suchen oder einfach mein Smartphone in die Hand nehmen muss. Besonders bei einem Rechner, der am Fernseher angeschlossen ist, wird die Funktion sinnvoll. Ich kann die Wiedergabe steuern, ohne den Computerbildschirm direkt vor mir zu haben.
Entwickelt wird die App von Hobbyist Software Ltd. Sie gehört damit in den Bereich der Video- und Bearbeitungs-Apps, wobei ihr eigentlicher Zweck nicht das Schneiden oder Konvertieren von Videos ist. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Fernsteuerung des VLC Media Players. Das ist wichtig, weil man sie nicht mit einer mobilen VLC-App verwechseln sollte: Die Videos laufen weiterhin auf dem Computer, während das Mobilgerät die Steuerung übernimmt.
Die Fernsteuerung ist der eigentliche Mehrwert
Ich würde in diesem Abschnitt zuerst auf die Voraussetzung hinter dem Komfort eingehen: Das Smartphone muss den Rechner erreichen, auf dem VLC läuft. Damit wird die Verbindung zum eigentlichen Prüfstein der App – nicht die Entfernung allein, sondern ob die Geräte im jeweiligen Heimnetz zuverlässig zusammenspielen.
Was sich durch die zentrale Funktion verändert
Die wichtigste Fähigkeit ist schnell erklärt: VLC Remote sendet Bedienbefehle an VLC auf dem Rechner. Dadurch kann ich die Wiedergabe aus einiger Entfernung kontrollieren, statt direkt am Computer zu sitzen. Für Pausen, das Fortsetzen eines Videos oder das Springen innerhalb der Wiedergabe ist das wesentlich bequemer als die normale Bedienung mit Maus und Tastatur.
Der praktische Vorteil liegt weniger in einer spektakulären Zusatzfunktion als in der passenden Trennung der Rollen. Der Computer bleibt für die Wiedergabe zuständig, das Smartphone wird zur handlichen Steuerfläche. Dadurch muss ich keinen weiteren Player einrichten und meine vorhandenen Dateien nicht in eine andere App verschieben. Wer VLC bereits als zuverlässigen Player verwendet, kann seine bisherige Umgebung beibehalten.
Ich würde die App deshalb vor allem Menschen empfehlen, die ihren Rechner als Mediengerät einsetzen. Das kann ein Laptop am Fernseher sein, ein Desktop-PC im Wohnzimmer oder ein Linux-Rechner, der dauerhaft an einem größeren Bildschirm hängt. In solchen Situationen wirkt eine Maus oft unbeholfen, während ein Telefon ohnehin griffbereit ist.
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Keine mobile Videobibliothek, sondern eine Ergänzung
Ein häufiger Denkfehler wäre, von einer App mit dem Namen VLC Remote zu erwarten, dass sie Videos auf dem Smartphone abspielt. Genau dafür ist sie nicht gedacht. Die eigentliche Wiedergabe findet in VLC auf Mac, PC oder Linux statt. Das Telefon dient als Fernbedienung und nicht als Ersatz für die Desktop-Anwendung.
Diese Einschränkung ist gleichzeitig eine Stärke. Die App muss nicht versuchen, jedes Dateiformat, jede lokale Ablage und jede mobile Bildschirmgröße selbst zu behandeln. Wer VLC auf dem Rechner wegen seiner breiten Formatunterstützung nutzt, behält diese Umgebung bei. Die mobile Anwendung ergänzt sie nur um die Distanzbedienung.
Für mich macht das den Einsatzzweck angenehm eindeutig. Wenn ich Videos unterwegs auf dem Smartphone ansehen möchte, brauche ich eine andere Lösung. Wenn ich dagegen den Computer als Abspielgerät verwende und nur nicht dauernd an den Schreibtisch möchte, passt VLC Remote deutlich besser.
Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Fernbedienung
Eine klassische Fernbedienung für einen Fernseher funktioniert meist mit festen Tasten und einer überschaubaren Geräteauswahl. VLC Remote ist stärker an den Arbeitsablauf eines Computerplayers gebunden. Das ist praktisch, wenn meine Medien direkt in VLC geöffnet werden, kann aber auch weniger zugänglich wirken, wenn ich nur eine sehr einfache Ein-Knopf-Steuerung suche.
Im Vergleich zu einer drahtlosen Tastatur muss ich keine Tastenkürzel auswendig lernen. Das ist für gelegentliche Nutzung ein echter Vorteil. Eine Tastatur kann bei umfangreicher Navigation schneller sein, besonders wenn ich ohnehin am Schreibtisch sitze. Sobald ich jedoch auf dem Sofa bin oder der Rechner außerhalb meiner Reichweite steht, fühlt sich das Smartphone deutlich natürlicher an.
Gegenüber einer allgemeinen Streaming-App hat VLC Remote einen anderen Schwerpunkt. Streaming-Apps bringen ihren eigenen Katalog, ihre Benutzerkonten und ihre Wiedergabelogik mit. Diese App ist interessanter für eigene Dateien und für eine vorhandene VLC-Installation. Wer ausschließlich Inhalte aus einem Streamingdienst konsumiert, wird den Nutzen wahrscheinlich kaum spüren.
So wirkt die Nutzung im Alltag
Im nächsten Teil würde ich den Blick vom Sofa auf andere mobile Situationen lenken. Das Telefon ist hier keine zweite Wiedergabefläche, sondern eine flexible Steuerung, die ich mitnehmen kann; wie nützlich das ist, hängt davon ab, wo der Computer steht und wie ich VLC im Alltag verwende.
Die Einrichtung sollte man als Verbindung zwischen zwei Geräten verstehen
Der entscheidende Punkt ist nicht die Installation auf dem Smartphone allein. VLC muss auf dem Computer erreichbar und für die Fernsteuerung vorbereitet sein. Ich würde daher zuerst sicherstellen, dass der Desktop-Player funktioniert, das Mobilgerät und der Rechner im passenden Netzwerk miteinander kommunizieren können und VLC Remote anschließend die Verbindung herstellen kann.
Das ist kein Grund, die App abzulehnen, aber es erklärt, warum sie nicht ganz so unmittelbar wie eine Infrarotfernbedienung arbeitet. Eine normale Fernbedienung wird oft einfach auf das Gerät gerichtet. Hier müssen zwei Geräte und der VLC-Player zusammenspielen. Wenn die Verbindung einmal sauber eingerichtet ist, fällt dieser Aufwand im Alltag weniger auf. Beim ersten Start sollte man sich dafür aber ein paar Minuten Zeit nehmen.
Mein praktischer Tipp: Ich würde die Einrichtung nicht erst kurz vor einem Filmabend beginnen. Besser ist ein kurzer Test am Schreibtisch. Eine Datei öffnen, die Steuerung ausprobieren und erst danach den Rechner an den Fernseher anschließen. So lässt sich leichter erkennen, ob ein Problem an VLC, am Netzwerk oder an der App liegt.
Die Entfernung ist der entscheidende Komfortfaktor
Im täglichen Einsatz ist nicht die einzelne Taste entscheidend, sondern die Entfernung zwischen mir und dem Rechner. Sitze ich direkt vor dem PC, bleibt die Maus meist schneller. Steht der Computer jedoch neben dem Fernseher oder in einer Ecke des Raums, wird das Telefon zur deutlich bequemeren Schnittstelle.
Ein realistisches Beispiel ist ein längerer Filmabend. Ich starte den Film am Rechner, nehme das Smartphone mit aufs Sofa und kann die Wiedergabe unterbrechen, wenn jemand telefoniert oder eine Pause braucht. Danach setze ich den Film fort, ohne den Bildschirm zu verlassen. Auch beim Anschauen von Vorträgen, Konzertaufnahmen oder eigenen Urlaubsvideos ist es angenehm, nicht für jede Unterbrechung zum Computer gehen zu müssen.
Ein weniger offensichtlicher Einsatz ist die Nutzung bei Präsentationen oder Vorführungen. Wenn ein Video auf einem Rechner läuft, kann ich die Wiedergabe aus etwas Abstand kontrollieren. Das ersetzt keine professionelle Präsentationslösung, kann aber in kleinen, privaten Situationen die Bedienung vereinfachen. Die Stärke liegt hier in der Bewegungsfreiheit, nicht in einer umfangreichen Präsentationsverwaltung.
Wiedergabelisten profitieren besonders von einer Fernbedienung
Bei einem einzelnen kurzen Clip ist der Vorteil begrenzt. Anders sieht es bei einer längeren Abfolge von Dateien aus. Wenn ich mehrere Videos nacheinander über VLC abspiele, möchte ich nicht jedes Mal zur Maus greifen, um den Ablauf zu unterbrechen oder zum nächsten Inhalt zu wechseln. Genau dort wird die Fernsteuerung sinnvoller als eine reine Tastaturabkürzung.
Das gilt auch für Musikvideos, aufgezeichnete Sendungen oder selbst zusammengestellte Medienabende. Ich kann die Reihenfolge am Computer vorbereiten und die laufende Wiedergabe anschließend aus der Entfernung begleiten. Der Computer übernimmt die schwere Arbeit, während das Smartphone für spontane Eingriffe zuständig ist.
Ein guter Arbeitsablauf besteht für mich darin, die Dateien zunächst in VLC zu öffnen und die Wiedergabeliste zu prüfen. Danach nutze ich das Mobilgerät nur noch für die Änderungen, die während der Wiedergabe entstehen. So muss ich nicht versuchen, die komplette Medienverwaltung auf einem kleinen Bildschirm nachzubauen.
Was bei der Bedienung Geduld erfordert
Die größte mögliche Reibung entsteht dort, wo die Verbindung zwischen Mobilgerät und Computer nicht sofort klappt. Eine Fernsteuerung ist nur dann nützlich, wenn beide Seiten einander erreichen. Deshalb würde ich bei Problemen nicht sofort die App neu installieren, sondern zuerst prüfen, ob VLC auf dem Rechner läuft und ob beide Geräte im selben Heimnetz sinnvoll erreichbar sind.
Auch die Erwartung an die Reichweite sollte realistisch bleiben. VLC Remote ist keine magische Steuerung für jeden Computer an jedem Ort. Die App ist für die Verbindung zum eigenen VLC-Setup gedacht. Wer den Rechner aus einem anderen Netzwerk oder von unterwegs bedienen möchte, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass dies ohne zusätzliche technische Einrichtung funktioniert.
Für Familien kann außerdem die Frage entstehen, welches Gerät gerade verbunden ist. Wenn mehrere Computer mit VLC im Haushalt laufen, ist eine klare Benennung und ein kurzer Verbindungstest hilfreich. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die gewünschte Wiedergabequelle immer automatisch eindeutig erkannt wird.
Ein kleiner, aber wichtiger Tipp für den Filmabend
Ich empfehle, das Smartphone vor längeren Wiedergaben nicht zu weit wegzulegen. Das klingt banal, ist aber der Kern des Komforts. Wenn das Gerät in einem anderen Raum liegt, verschwindet der Vorteil sofort. Praktisch ist außerdem, die App vor Beginn zu öffnen und die Verbindung zu testen, statt erst bei einer Unterbrechung danach zu suchen.
Wer häufig zwischen mehreren Medien wechselt, sollte sich eine feste Reihenfolge angewöhnen: VLC starten, Wiedergabe vorbereiten, Verbindung prüfen und erst dann den Rechner außer Reichweite stellen. Dieser Ablauf verhindert, dass man für eine kleine Korrektur wieder an den Computer muss. Die App belohnt also weniger spontane Improvisation als eine kurze Vorbereitung.
Der beste Einsatz: VLC am Fernseher, das Smartphone in der Hand
Besonders anschaulich wird der Nutzen, wenn der Computer das Bild auf einen Fernseher liefert und ich vom Sitzplatz aus steuern möchte. Ich würde dabei auch zeigen, warum ein kurzer Verbindungstest vor dem Start mehr bringt als hektisches Einrichten während einer Unterbrechung – und weshalb eine drahtlose Tastatur in manchen Haushalten trotzdem die passendere Wahl bleibt.
Warum dieses Szenario so gut passt
Am überzeugendsten finde ich VLC Remote bei einem Computer, der als Zuspieler für einen Fernseher dient. Der Fernseher zeigt das Bild, der Rechner spielt die Datei ab, und das Smartphone ersetzt die umständliche Mausbedienung. In diesem Aufbau ist die App nicht bloß eine Spielerei, sondern schließt eine konkrete Lücke zwischen Desktop-Player und Wohnzimmer.
Gerade bei eigenen Videodateien ist das hilfreich. Ich muss keine zusätzliche Streaming-Oberfläche einrichten und kann weiterhin die Dateien verwenden, die bereits auf dem Computer liegen. Das ist besonders angenehm, wenn die Sammlung nicht in eine typische Streamingbibliothek passt oder wenn ich die Kontrolle über die lokale Wiedergabe behalten möchte.
Auch für Menschen, die einen älteren Rechner als Medienzentrale einsetzen, kann diese Lösung interessant sein. Statt den Computer mit einer speziellen Wohnzimmeroberfläche umzubauen, bleibt VLC der bekannte Player. VLC Remote ergänzt lediglich die Bedienung. Das reduziert den Umstieg und hält den Ablauf vergleichsweise übersichtlich.
Für wen die App im Alltag besonders viel bringt
Am meisten profitieren Nutzer, die regelmäßig VLC auf einem entfernten Bildschirm verwenden. Dazu gehören Menschen mit einem Laptop am Fernseher, einem Desktop-PC im Wohnzimmer oder einem Linux-Rechner, der nicht direkt neben dem Sitzplatz steht. Auch wer häufig lange Videos pausiert, fortsetzt oder in einer Wiedergabeliste weitergeht, merkt den Komfort schnell.
Die App passt außerdem zu Personen, die keine separate Fernbedienung kaufen möchten und ihr Smartphone ohnehin dabei haben. Der Preis von 3,19 € ist dabei eine bewusste Hürde, weil die Anwendung nicht kostenlos ist. Ich würde die Ausgabe vor allem dann sinnvoll finden, wenn die Fernsteuerung wirklich regelmäßig zum Einsatz kommt. Für einen seltenen Filmabend reicht möglicherweise eine vorhandene Tastatur oder eine andere bereits verfügbare Steuerungsmöglichkeit.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das passt zum nüchternen Charakter der Anwendung: Sie ist ein Werkzeug zur Mediensteuerung und kein eigenständiges Unterhaltungsangebot. Für die Entscheidung ist die Altersfreigabe weniger wichtig als die Frage, ob im Haushalt überhaupt ein passender VLC-Rechner vorhanden ist.
Wer besser eine andere Lösung wählt
Ich würde VLC Remote nicht empfehlen, wenn Videos hauptsächlich direkt auf dem Smartphone angesehen werden. Dafür ist die App nicht der richtige Ansatz. Ebenso wenig passt sie zu Personen, die eine automatische Medienbibliothek mit Covern, Empfehlungen und Streamingkonten erwarten. Ihr Nutzen entsteht erst durch die Verbindung mit VLC auf einem Computer.
Wer nur selten Dateien am Rechner abspielt und immer direkt davor sitzt, braucht wahrscheinlich keine zusätzliche Fernbedienung. In diesem Fall ist die Maus unkomplizierter, weil keine Verbindung zwischen zwei Geräten eingerichtet werden muss. Auch für professionelle Präsentationen mit hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit, Szenenwechsel oder spezielle Steuerbefehle würde ich eine dafür ausgelegte Lösung vorziehen.
Wer dagegen bewusst lokale Dateien über VLC abspielt und den Rechner nicht in Reichweite hat, sollte die App ernsthaft in Betracht ziehen. Der entscheidende Unterschied ist nicht die Menge an Funktionen, sondern die Passung zum eigenen Aufbau.
Technischer Eindruck und langfristiger Nutzen
Eine Fernbedienung für VLC steht und fällt mit dem Zusammenspiel von Mobilgerät, Netzwerk und laufendem Desktop-Player. Ich würde deshalb nicht nur den Komfort betrachten, sondern auch, wie man bei einer stockenden Verbindung systematisch vorgeht und welche Erwartungen an die Steuerung über das eigene Setup hinaus realistisch sind.
Die Versionsangabe zeigt, dass die App weiter gepflegt wird
Die aktuelle Version ist 5.60 (5138). Für mich ist das ein nützlicher Hinweis, weil eine Fernsteuerung stark davon abhängt, dass sie mit einem modernen mobilen System und einem laufenden VLC-Setup zuverlässig zusammenspielt. Die App verlangt mindestens Android 7.0. Wer ein sehr altes Gerät verwendet, sollte deshalb vor der Anschaffung prüfen, ob das eigene Betriebssystem diese Voraussetzung erfüllt.
Die Versionsnummer allein garantiert natürlich keine perfekte Verbindung in jeder Umgebung. Sie zeigt aber, dass man hier nicht mit einem völlig unveränderten Altbestand arbeitet. Bei einer App, deren Aufgabe zwischen Mobilgerät, Netzwerk und Desktop-Player liegt, ist eine gepflegte Softwarebasis grundsätzlich beruhigend.
Akzeptanz ist vorhanden, aber die Zielgruppe bleibt speziell
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 aus rund 2.100 Bewertungen und mehr als 50.000 Installationen hat VLC Remote eine erkennbare Nutzerbasis. Dazu kommen 74 veröffentlichte Rezensionen. Ich lese diese Größenordnung nicht als Beweis, dass die App für jeden geeignet ist, sondern als Zeichen dafür, dass ihr eng umrissener Zweck bei vielen passenden Nutzern funktioniert.
Die Zahlen sollte man im richtigen Zusammenhang sehen. Eine App für die Fernsteuerung eines bestimmten Desktop-Players wird naturgemäß weniger Menschen ansprechen als ein allgemeiner Videoplayer. Für die Entscheidung zählt daher stärker, ob mein eigener Medienaufbau passt. Eine hohe Bewertung hilft mir bei der Einordnung, ersetzt aber nicht den Blick auf die notwendige VLC-Verbindung.
Der wichtigste Trade-off: Einfachheit gegen Abhängigkeit
VLC Remote ist angenehm fokussiert, weil sie nicht versucht, den gesamten Medienkonsum zu übernehmen. Genau diese Einfachheit bedeutet aber auch Abhängigkeit: Ohne laufenden VLC-Player auf dem Computer verliert die App ihren eigentlichen Zweck. Sie ist kein unabhängiges Werkzeug, das ich überall verwenden kann.
Ich sehe darin keinen Fehler, sondern eine klare Entscheidung. Wer bereits auf VLC setzt, bekommt eine passende Ergänzung. Wer eine allumfassende Wohnzimmerlösung sucht, muss mehrere Bausteine zusammensetzen und wird mit einer spezialisierten Fernbedienung möglicherweise nicht glücklich. Die App ist dann gut, wenn ihre Begrenzung zum eigenen Setup passt.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Einrichtung. Eine drahtlose Tastatur ist oft sofort verständlich, während die mobile Fernbedienung eine Verbindung zwischen Geräten benötigt. Dafür ist sie später handlicher und leiser. Ich muss keine Tastatur auf dem Schoß balancieren und kann das Smartphone auch dann bedienen, wenn der Rechner nicht bequem erreichbar ist.
Mein Urteil für unterschiedliche Nutzertypen
Zum Schluss würde ich die Entscheidung an den tatsächlichen Mediengewohnheiten festmachen: Wer regelmäßig VLC auf einem entfernten Rechner nutzt, kann von der Steuerung profitieren; wer überwiegend mobil schaut oder direkt am PC sitzt, eher nicht. Auch der einmalige Preis von 3,19 € sollte sich daran messen lassen, wie oft diese konkrete Verbindung im Alltag gebraucht wird.
Die klare Empfehlung für VLC im Wohnzimmer
Ich würde VLC Remote Freunden empfehlen, die ihren Computer regelmäßig am Fernseher einsetzen und VLC als Hauptplayer behalten möchten. In diesem Szenario ist die App eine kleine, aber sehr passende Verbesserung. Sie löst ein konkretes Problem, ohne den vorhandenen Medienbestand oder den vertrauten Player auszutauschen.
Auch für längere Wiedergabelisten und häufige Pausen ist sie sinnvoll. Der Nutzen wächst mit jeder Situation, in der ich sonst aufstehen oder eine Tastatur suchen müsste. Wer das Smartphone ohnehin in der Hand hat, erlebt die Steuerung als deutlich natürlicher als die Bedienung über eine Maus aus mehreren Metern Entfernung.
Die vorsichtige Empfehlung für Gelegenheitsnutzer
Für gelegentliche Nutzer fällt mein Urteil zurückhaltender aus. Der Preis von 3,19 € ist nicht hoch, aber er lohnt sich nur, wenn die Fernsteuerung öfter gebraucht wird. Vor dem Kauf würde ich deshalb zwei Fragen beantworten: Läuft VLC bei mir tatsächlich auf einem Mac, PC oder Linux-Rechner, und steht dieser Rechner oft außerhalb meiner bequemen Reichweite?
Wenn beide Antworten ja lauten, ist die App plausibel. Wenn ich Videos nur direkt am Computer abspiele, ist der Mehrwert klein. Wenn ich ausschließlich mobile oder gestreamte Inhalte konsumiere, würde ich ebenfalls eine andere Lösung wählen. Diese ehrliche Eingrenzung ist wichtiger als eine lange Funktionsliste.
Mein abschließender Eindruck
VLC Remote ist kein vielseitiger Videoplayer, sondern eine spezialisierte Fernbedienung für VLC auf dem Computer. Genau darin liegt ihre Stärke. Sie macht aus dem Smartphone eine praktische Steuerfläche und verbessert besonders den Abstand zwischen Sitzplatz und Medienrechner. Die Einrichtung und die Abhängigkeit von einem passenden VLC-Setup sind die wichtigsten Hürden.
Für mich ist die App dann eine gute Anschaffung, wenn der Computer bereits fest zum Medienabend gehört. Sie spart keine großen technischen Schritte ein, aber sie entfernt eine alltägliche Reibung: das Aufstehen für eine Pause, das Zurückspringen oder den Wechsel zum nächsten Video. Wer diese Situationen regelmäßig erlebt, bekommt mit VLC Remote eine konzentrierte und nachvollziehbare Lösung. Wer hingegen einen mobilen Player, Streamingkomfort oder eine vollständige Medienzentrale sucht, sollte sich nach einer anderen App umsehen.
Vorteile
- Steuert VLC bequem aus der Entfernung
- ohne zum Computer gehen zu müssen.
- Übersichtliche Oberfläche mit schnellem Zugriff auf Wiedergabeoptionen.
- Lautstärke
- Pause
- Titelwechsel und Suchlauf lassen sich einfach bedienen.
- Praktisch für Filme und Musik
- wenn der Rechner am Fernseher angeschlossen ist.
- Spart Zeit beim Wechseln von Medieninhalten und bei kurzen Wiedergabeanpassungen.
Nachteile
- VLC muss auf dem Computer installiert und für Fernzugriff eingerichtet sein.
- Die Verbindung kann bei falschen Netzwerk- oder Firewall-Einstellungen scheitern.
- Funktionen hängen teilweise von der verwendeten VLC-Version ab.
- Für grundlegende Wiedergabe reicht oft die normale VLC-App auf dem Smartphone.
- Im selben Netzwerk ist die Fernbedienung meist zuverlässiger als über das Internet.
Häufig gestellte Fragen zu VLC Remote
Was ist VLC Remote und wofür kann ich die App verwenden?
VLC Remote ist eine Fernbedienungs-App, mit der du den VLC Media Player auf einem Computer oder kompatiblen Gerät bequem über dein Android- oder iOS-Smartphone steuern kannst. Nach der Einrichtung lassen sich unter anderem Wiedergabe, Pause, Lautstärke, Vor- und Zurückspulen sowie die Auswahl von Dateien bedienen, ohne jedes Mal zum Computer gehen zu müssen.
Wie wird VLC Remote mit dem VLC Media Player verbunden?
Für die Verbindung müssen sich dein Smartphone und der Computer mit installiertem VLC Media Player normalerweise im selben WLAN befinden. Je nach Version kann zusätzlich eine passende Erweiterung oder die Aktivierung der Fernbedienungsfunktion in VLC erforderlich sein. Die Einrichtung ist meist unkompliziert, allerdings können Firewall, Gastnetzwerke oder unterschiedliche WLANs die Verbindung verhindern.
Funktioniert VLC Remote auch außerhalb des eigenen WLANs?
VLC Remote ist in erster Linie für die Steuerung innerhalb eines lokalen Netzwerks gedacht. Außerhalb deines WLANs funktioniert die App nicht automatisch, da dafür zusätzliche Netzwerkkonfigurationen wie Portweiterleitungen, VPN oder andere Fernzugriffslösungen erforderlich sein können. Diese Einstellungen sind sicherheitsrelevant und sollten nur vorgenommen werden, wenn du genau weißt, wie dein Netzwerk geschützt wird.
Welche Funktionen bietet VLC Remote im Alltag?
Im täglichen Gebrauch kannst du mit VLC Remote die wichtigsten Wiedergabefunktionen steuern, darunter Start, Pause, Stoppen, Lautstärke, Stummschaltung, Titelsprung und die Position innerhalb eines Videos oder Audiotracks. Je nach App-Version sind außerdem Medienbibliothek, Wiedergabelisten, Untertitel- oder Audiospur-Auswahl verfügbar. Der genaue Funktionsumfang kann sich zwischen Android, iOS und verschiedenen VLC-Versionen unterscheiden.
Ist VLC Remote kostenlos und worauf sollte ich vor dem Download achten?
Ob VLC Remote kostenlos erhältlich ist, hängt von der konkreten App-Version und dem jeweiligen App Store ab. Vor dem Download solltest du deshalb den Entwickler, die Bewertungen, die erforderlichen Berechtigungen und Hinweise zu Werbung oder In-App-Käufen prüfen. Wichtig ist außerdem, dass die App nicht den VLC Player ersetzt, sondern normalerweise eine separate VLC-Installation auf einem Computer voraussetzt.






















